Verkehrsmanagement
Das Management des städtischen als auch regionalen Straßenverkehrs und die einzusetzenden Steuerungssysteme müssen auf räumliche und zeitliche Veränderungen in Verkehrsnachfragen möglichst optimal reagieren können. Eine Adaptivität der Steuerungsmaßnahmen und ihre Einbindung in gesamtheitliche Strategien des Verkehrsmanagements sind daher erforderlich.
Neben diesen regelmäßigen als auch zufällig im Verkehrssystem auftretenden Nachfrageänderungen werden vermehrt Umweltaspekte sowie variable Einflussgrößen in ein effektives Verkehrsmanagement einbezogen. Hierdurch können die Möglichkeiten zur Steuerung und Beeinflussung deutlich erweitert werden. Neue Techniken erfordern aber auch eine vermehrte Kooperation und Abstimmung zwischen den Systemen und Verkehrsteilnehmern, die im Rahmen von ganzheitlichen Ansätzen des Verkehrsmanagements adressiert werden sollten.
Vernetzung der automatisiert gewonnenden Verkehrsinformationen des Bundes, des Landes und ausgewählter Großstädte am Beispiel Thüringen als Voraussetzung für ein integriertes zuständigkeitsübergreifendes Verkehrsmanagement
In dem Projekt 77.472/2003 werden die Belange der Vernetzung im Verkehrsmanagement in Form eines Leitfadens strukturiert aufgearbeitet. Der Leitfaden kann die an der Vernetzung von Verkehrsmanagementsystemen Beteiligten bei Planung, Ausschreibung und Projektierung unterstützen und die Zusammenarbeit unterschiedlicher, z.T. fachfremder Abteilungen und Institutionen an einem gemeinsamen Projekt erleichtern. Durch die Adaption eines flexiblen Vorgehensmodells kann der Leitfaden als Unterstützung bei unterschiedlichsten Problemfällen angewendet werden.Auftragnehmer: TU München Lehrstuhl für Verkehrstechnik und TU Darmstadt Fachgebiet Verkehrsplanung und Verkehrstechnik
Projektlaufzeit: bis 31.3.2007





