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ÖPNV

Der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) nimmt eine wichtige Rolle im Modal-Split der Stadt- und Ballungsräume ein. Die Vernetzung von Verkehrsangeboten über Taktfahrpläne, erweiterte Informationsdienste und neuen Verkehrsangeboten bilden zentrale Ansatzpunkte von Verbundorganisationen und Verkehrsunternehmen in den unterschiedlich strukturierten Stadtregionen in Deutschland. Die Herausbildung neuer Vertriebswege (Bsp. Mobiltelefon) und die interregionale, interoperable Nutzbarmachung von Verkehrsangeboten über ein Kundenmedium (Bsp. Chipkarte) sind dabei nur zwei Ansatzpunkte der zunehmend stärker ausgeprägten Kundenorientierung.

Stadtbussysteme Lemgo und Lindau
Stadtbussysteme in Mittelstädten lassen sich charakterisieren durch moderne Fahrzeuge in einheitlichem Design, einem konsequenten Taktfahrplan (15 oder 30 Min) auf einem einfachen Liniennetz mit einem zentralen Verknüpfungspunkt („Rendez-Vous-Haltestelle“).
Schnellbusse
Mit der sukzessiven Einrichtung von bisher 20 Schnellbuslinien haben die Verkehrsunternehmen der Westfälischen Verkehrsgesellschaft v.a. hinsichtlich des Komforts neue Maßstäbe im ÖPNV gesetzt. Dieses „Premiumprodukt“ wird als „Flaggschiff“ des ÖPNV vermarktet und von den Kunden auch so honoriert. Es fand in ganz Deutschland viele Nachahmer.
Berührungslos zahlen - E-Ticketing-System in Großbritannien im Einsatz
Das britische Busunternehmen Trent Barton hat seine Fahrkarten auf ein papier- und bargeldloses System umgestellt. Das Unternehmen hofft auf diese Weise effizienter wirtschaften zu können und gleichzeitig kundenfreundlicher zu sein.
Individualisierte ÖPNV-Informationen durch RMVplus
RMVplus, das Internet-Angebot des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) bietet eine neue und innovative Generation individualiserter ÖPNV-Information. Neben umfangreichen Möglichkeiten das System den Bedürfnissen des einzelnen Nutzers anzupassen bietet RMVplus folgende Highlights:
  • aktuelle Störungsbenachrichtigungen im ÖPNV per SMS und E-Mail 
  • Reiseauskünfte über alle Verkehrsträger
  • eine multifunktionale Chipkarte
  • kombinierte Veranstaltungs- und Anreiseinformationen

Doppelgelenkbusse bei der ASEAG
Bei der Aachener Straßenbahn- und Energieversorgungs AG werden nach einem ersten Kurzversuch im Jahr 2004 ab August 2005 zwei Doppelgelenkbusse im regulären Linienbetrieb getestet.
ZAM – Zentrales Anschluss-Management Phase 2 - „Betrieblicher Einsatz der Anschluss-Maßnahmen“
Mit den Verkehrsunternehmen aus dem Südostraum Brandenburgs wird das bereits erfolgreich in der Pha-se 1 implementierte Zentrale Anschluss-Management (ZAM) weitergeführt werden. Ziel der 2.Phase ist es, die unternehmensübergreifende Anschlussplanung flexibler und einfacher zu machen, damit auch kurzfris-tige Fahrplanänderungen im Anschluss-Management berücksichtigt werden.
REGIO-Info - Autarkes, dynamisches Fahrgastinformations- und Sicherheitssystem für den ÖPNV an Haltestellen und Haltepunkten
Die Ergebnisse des Forschungsvorhabens REGIO-Info zeigen neue Wege zur breiten und kostengünstigen Information der Fahrgäste des ÖPNV und SPNV auf. Unter Anwendung neuer Medien, dem Einsatz von Regio-DFI und verkehrsmittelübergreifender Anschlussinformation/-sicherung kann ein neuer Standard der Vernetzung der Verkehrsmittel erreicht werden. Ausgehend von der Modellregion Sachsen-Anhalt steht ein anwendungsfähiges Gesamtkonzept für verbundweite oder regionale Fahrgastinformation und Anschlusssicherung zur Verfügung. 
eTicket im HVV I + II
Die Vernetzung von Vertriebssystemen verschiedener Unternehmen und Ausprägung zu einer Systemarchitektur, um den Datenaustausch zwischen Front- und Backendsystemen herzustellen, stehen im Vordergrund des Projektes. Die Entwicklung soll als Basis für den Aufbau eines Demonstrationsvorhabens in Hamburg-Harburg dienen.
INNOS-Start-BVG-1
In diesem Vorhaben wird in Abstimmung mit dem Vorhaben INNOS-HGS-1, die Einführung eines innovativen, interoperablen, elektronischen Fahrgeldmanagementsystems nach KA eingeleitet. Es erfolgt eine Zusammenarbeit und Abstimmung mit den Partner-Verkehrsunternehmen im VBB und dem Vorhaben INNOS-Start-VBB-1.
INNOS-Start-VBB-1
In Abstimmung mit den Verkehrsunternehmen des VBB und auf Basis realer Nutzungsdaten werden die im Projekt INNOS-HGS-1 entwickelten Konzepte und Technologien validiert. In enger Zusammenarbeit mit dem parallel laufenden Vorhaben INNOS-Start-BVG-1 soll ein interoperables Netzwerk aufgebaut und zwischen dem Ballungsraum Berlin und dem Umland in einem vordefinierten Tarifgebiet erprobt werden.
Kolibri & Co.
In diesem Verbundprojekt steht die interregionale Vernetzung von eTicket-Systemen mit unterschiedlichen Kundengruppen, Anwendungen und Migrationswegen im Vordergrund. Zusätzlich steht die Erschließung neuer Vertriebswege (eTicket über das Internet) im Fokus.
Zentrales Anschluss-Management für den Großraum Berlin-Brandenburg
Für den Südostraum Brandenburgs wird ein Managementsystem entwickelt, mit dem die Verkehrsbetriebe unternehmensübergreifend über zentrale Online-Daten Anschlüsse planen, steuern und disponieren können. Das System überwacht die Fahrzeuge und hilft bei Verspätungen, kritische Anschlüsse zu gewährleisten.
Das PatenTicket – Modellhafte Mobilitätsdienstleistungen für ältere Menschen durch Empfehlungsmarketing im ÖPNV
Das PatenTicket ist ein Instrument des Empfehlungsmarketings, bei dem ältere Kundinnen und Kunden der Kölner Verkehrsbetriebe, die eine Monatskarte im Abonnement besitzen, eine zusätzliche drei Monate gültige Netzkarte erhalten. Dieses PatenTicket sollen sie an ÖPNV-unerfahrene Freundinnen und Freunde oder Verwandte ab 60 Jahren verschenken und ihnen bei der ÖPNV-Nutzung beratend zur Seite stehen.
Lernen vom PKW- Emotionales Marketing im ÖPNV
Das vom BMVBS geförderte FuE-Vorhaben hat die Möglichkeiten der Übertragung von Marketing-Ansätzen der Automobilindustrie auf den ÖPNV untersucht. Marketing bezieht sich dabei nicht nur auf Kommunikation und Werbung, sondern auf den Marketing-Mix aus Kommunikations-, Distributions-, Leistungs- und Preispolitik. Hier zeigt sich, dass dieses Zusammenspiel bei der Automobilindustrie über die verschiedenen Prozessketten optimal organisiert ist, hingegen der ÖPNV strukturell /organisatorisch zahlreiche Schwächen im Zusammenspiel zwischen Produktgestaltung und Kundenkommunikation aufweist.
FOPS-Projekt 73.335: Anpassung von verkehrlichen Infrastrukturen (insbesondere Straßenbahnen) aufgrund des Stadtumbaus
Stadtumbauprozesse wirken sich durch Veränderung der Stadtstrukturen auch auf die Nachfrage im Verkehrsbereich aus. Bezogen auf Stadt- und Straßen-bahnen ergeben sich daraus Fragen der Effizienz. Im Projekt werden Strate-gien entwickelt, die hinsichtlich der schienengebundenen ÖPNV-Systeme zu tragfähigen Entscheidungen führen und dabei alle Handlungsoptionen von Rückbau bis Umbau oder Ergänzung einbeziehen. Grundlagen sind dabei ne-ben wirtschaftlichen Faktoren auch die Entwicklungsziele der Stadt, Umwelt-fragen sowie "weiche" Standortfaktoren.
Upgrade SBS
Ziel des Projektes ist das Upgrade bzw. die Migration eines bestehenden, nicht aufwärtskompatiblen eTicket-Systems zum aktuellen Stand des Standards Kernapplikation und damit eine Integration in ein interoperables (((eTicket Deutschland.
KoMi
Aufbau einer Wissens- und Kommunikationsplattform für (((eTicket Deutschland mit einer Vernetzung und Aufbereitung von Erkenntnissen (u. a. Migration) aus den Forschungsprojekten der Förderinitiative zu nutzbaren Informationen.
Eigentums- und Nutzungsrechte im Öffentlichen Verkehr
In dem FuE-Vorhaben (Nr. 70.825/2008) „Eigentums- und Nutzungsrechte im Öffentlichen Verkehr“ des Forschungsprogramms Stadtverkehr stand die Untersuchung der rechtlichen Rahmenbedingungen bei der Erstellung, Weitergabe und Veröffentlichung von Verkehrsdaten im Vordergrund.
Entwicklung, Strategie und Instrumentarium für ein dynamisches ÖV-Routing
In dem Forschungsvorhaben FE 70.0792 wurden die Anforderungen an ein Instrumentarium zum dynamischen ÖV-Routing zusammengestellt. Hierbei wurde ein Rahmenlastenheft zu allen funktionalen Anforderungen eines Fahrgast-Routing-Systems (FRS) erarbeitet. Das FRS soll im Fall von eintretenden Ereignissen, die zu Veränderungen, Störungen oder Unregelmäßigkeiten in der Bedienung des öffentlichen Verkehrs führen, Lenkungsmaßnahmen berechnen, bewerten und entsprechende kollektive Fahrgastinformationen aufbereiten.
Dynamisches Fahrgast-Routing auf kollektiven Medien – Phase 2
In dem Forschungsvorhaben FE 70.0842 wurden bereits definierte Anforderungen an ein Instrumentarium zum dynamischen Fahrgastrouting beispielhaft in zwei Regionen in Labortests verifiziert. Hierzu wurden zwei unterschiedliche Routingverfahren entwickelt und getestet, um bei Störungen im öffentlichen Verkehr bestgeeignete und schnellstmögliche Routing-Informationen für die Fahrgäste berechnen und diese Informationen an die Fahrgäste mittels kollektiver Medien an Haltestellen oder in Fahrzeugen übermitteln zu können.
PlusCard
Die Migration eines bestehenden, Kundenbindungssystems bei der Energiesparte der Stadtwerke Münster zu einer vollwertigen intermodalen Multi-Utility-Karte auf Basis der Kernapplikation steht bei diesem Projekt im Vordergrund.
MIOS
Die technische und wirtschaftliche Machbarkeit von BeIn-BeOut-Systemen mit einer automatisierten Fahrpreisberechnung (Variante 3b der VDV-Kernapplikation) wird in diesem Vorhaben untersucht.
FOPS-Projekt 73.331: Daseinsvorsorge und Dienstleistungsqualität in der Nahverkehrsplanung unter besonderer Berücksichtigung der Belange älterer Verkehrsteilnehmer
Ziel des Forschungsvorhabens war die Entwicklung einer Arbeitshilfe für die Nahverkehrsplanung. Diese soll die Aufgabenträger des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) bei der Sicherung von Leistungen der Daseinsvorsorge und der Verbesserung der Dienstleistungsqualität unterstützen. Der Leitfaden enthält praxisnahe Tipps für die Planung des ÖPNV. Er enthält Empfehlungen zur Öffentlichkeitsarbeit, zur Planung von Liniennetzen und Haltestellen sowie zur Umsetzung von Handlungsprogrammen. Zahlreiche gute Beispiele machen die Hinweise anschaulich.
FOPS-Projekt 73.336: Chancen des ÖPNV in Zeiten einer Renaissance der Städte
Das Forschungsprojekt analysiert den Stellenwert des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) bei der Wahl des Wohnstandorts. Dazu werden Personen, die die Innenstadt bewusst als Wohnort gewählt haben, nach ihren Standortwünschen, ihrem Mobilitätsverhalten und ihren Verkehrsmittelpräferenzen befragt. Diese Untersuchungen erfolgen in drei Modellstädten. Hierauf aufbauend werden praxisnahe Empfehlungen für die strategische Ausrichtung von ÖPNV und Stadtplanung formuliert.
Das PatenTicket 2.0
Das PatenTicket ist ein Instrument des Empfehlungsmarketings, bei dem ältere Kundinnen und Kunden mit einem ÖPNV-Jahresabonnement eine zusätzliche drei Monate gültige Netzkarte erhalten. Dieses PatenTicket sollen sie an ÖPNV-unerfahrene Freundinnen und Freunde oder Verwandte ab 60 Jahren verschenken und ihnen bei der ÖPNV-Nutzung beratend zur Seite stehen.
Eine erste Testphase in Köln verlief erfolgreich – nach der dreimonatigen Fahrtzeit erwarben dreißig Prozent der Patenkinder eine Zeitkarte.
 Darauf aufbauend sollte mit dem ‚PatenTicket 2.0‘ mit erweitertem Design untersucht werden, welche Rahmenbedingungen förderlich oder hemmend auf den Erfolg dieses Marketinginstruments wirken. 


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Am Grauen Stein
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