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Fuß- und Radverkehr

Fuß- und Radverkehr sind umweltfreundliche, preiswerte und gesunde Fortbewegungsarten und sparsam im Flächenverbrauch. Gezielte Förderungen des nicht-motorisierten Verkehrs können dazu beitragen,  dass insbesondere Städte und Gemeinden vom Autoverkehr entlastet und Umwelt- und Lebensqualität deutlich verbessert werden. Dazu eignen sich sowohl Projekte und Maßnahmen für den Berufs- als auch Freizeitverkehr, um den Fuß- und Radverkehrsanteils insgesamt zu steigern.

Radroutenplaner NRW
Die Planung von Radtouren mit Hilfe moderner Routenplanungs-Instrumente macht das aufwändige Suchen in Radwanderkarten überflüssig. Mit einem modernen Informationsangebot in Verbindung mit dem Ausbau von Radwegen fördert das Land NRW den Radverkehr.
Begegnungszonen und das Konzept des Shared Space
In der Schweiz ist die „Begegnungszone“, das missing link zwischen Fußgängerzone und Tempo 30-Zone, seit fünf Jahren Gesetz und gern gewählte Planungsoption. Sie hat sich in über 300 Fällen, von Wohngebieten über Geschäftsstraßen bis zu Bahnhofsvorplätzen, bewährt.
Elektrische Fahrräder: Bald mit Hybridtechnologie
Seit einigen Jahren werden elektrische Hilfsmotoren für Fahrräder angeboten. Ein neues Projekt will auch die aus dem Automobilbereich bekannte Hybridtechnik für elektrische Fahrräder verwendbar machen. Die Bremsenergie wird dann wieder genutzt, so dass die Batterie seltener aufgeladen werden muss.
Call a Bike
Eine uneingeschränkte Mobilität will die Deutsche Bahn AG in Berlin, München, Köln und Frankfurt durch eine Flotte moderner High-Tech-Fahrräder unterstützen. Die Räder können an jedem beliebigen Ort und zu jeder Zeit per Telefon ausgeliehen und abgestellt werden.
Bei Anruf Licht - Straßenbeleuchtung per SMS
Der Kostendruck zwingt viele Städte und Gemeinden, bei der Beleuchtung öffentlicher Straßen und Wege zu sparen. Eine Verkürzung der Beleuchtungszeiten ist dabei oft die unliebsame Folge. Die Stadtwerke Lemgo haben nun eine Technik installiert, mit denen Bürger per SMS für ihre individuellen Wege die Straßenbeleuchtung temporär einschalten können.
Für eine (nachhaltige Mobilitätskultur) in der Stadt
Ein im Forschungsprogramm Stadtverkehr vom BMVBS unter der FuE- Nr. 70.749/2004 geförderte und finanzierte Vorhaben „Schaffung einer nachhaltigen Mobilitätskultur" hat in verschiedenen Städten (Bozen, Zürich, Salzburg, Freiburg) die unterschiedlichen Mobilitätskulturen analysiert und miteinander verglichen, um so Schlüsselfaktoren für einen Veränderungs-prozess hin zu einer nachhaltigen Mobilitätskultur für andere Städte zu identifizieren.
Kosten-Nutzen-Analyse: Bewertung der Effizienz von Radverkehrsmaßnahmen
Mit Hilfe des Forschungsvorhabens sind erste Schritte in der Entwicklung eines Verfahrens erfolgt, mit dessen Hilfe Wirkungen von Radverkehrsmaßnahmen im Gesamtkontext des Verkehrsgeschehens bewertet werden können.


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Kontaktinformationen

TÜV Rheinland Consulting GmbH
Zentralbereich Forschungsmanagement
Am Grauen Stein
51105 Köln


Vertreten durch:
Dr. Sören Grawenhoff

Telefon: 0221 806-4106
Telefax: 0221 806-3496