Stadt- und Ballungsraum
Mobilität steuern, vernetzen und organisieren sowie Kapazitätsengpässe verringern
In Stadt- und Ballungsräumen treten häufig Kapazitätsengpässe und Konflikte zwischen den verschiedenen Verkehrsträgern auf. Insbesondere während des Berufsverkehrs sowie bei Ereignissen und Veranstaltungen mit großem Verkehrsaufkommen verschärfen sich die Probleme.
Ein Ausbau der Verkehrsnetze zur Vermeidung übermäßiger Stausituationen und zur Beseitigung von Konflikten zwischen den Verkehrsträgern ist nur sehr begrenzt möglich. Durch gezielte planerische, steuernde und organisatorische Maßnahmen lassen sich vorhandene Ressourcen und Verkehrssysteme besser nutzen. Die Entwicklung und Bereitstellung von attraktiven Angeboten, um Mobilität in Räumen mit hoher Siedlungsdichte zu gewährleisten, sind daher eine große Herausforderung für die verantwortlichen Akteure. Eine nachhaltige Verkehrsentwicklung sowie Intermodalität und Vernetzung von Verkehrsträgern ermöglichen Effizienzverbesserungen und erweitern die Gestaltungsmöglichkeiten für eine sozial- und umweltverträgliche Entwicklung in städtischen Gebieten.
Um die Verkehrsverhältnisse in Städten zu verbessern, finanziert der Bund in dem Forschungsprogramm Stadtverkehr des BMVBS seit Ende der 60er Jahre Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zur Lösung von Verkehrsproblemen in Städten. Das Programm Mobilität 21 des BMVBS zeigt ebenfalls innovative Lösungsansätze auf.
Nachfolgend werden ausgewählte Projekte zu verschiedenen verkehrlichen Handlungsfeldern in Stadt- und Ballungsräumen vorgestellt.





