Springen Sie direkt: Zum Textanfang , Zur Hauptnavigation , Zur Servicenavigation , Zur Kontaktinformation , Zur Fußnavigation , Zur Suche


Förderinitiative "Mobilität 21 – Beispiele für innovative Verkehrslösungen" des BMVBS

Im August 2006 schrieb das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) den Förderwettbewerb „Mobilität 21 – Beispiele für innovative Verkehrslösungen“ aus. Der Wettbewerb verfolgte das Ziel, Konzepte aus Mobilität und Logistik zu unterstützen, die einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung leisten. Voraussetzung war, dass sich die Konzepte bereits in der Umsetzung oder im Wirkbetrieb befinden.

Die Resonanz auf die Ausschreibung fiel sehr groß aus. Insgesamt wurde das verfügbare Fördervolumen von 3,7 Mio. Euro um ein Vielfaches überzeichnet. Mit Blick auf eine ausgewogene Balance der verschiedenen Verkehrsbereiche und unter der Maßgabe des verfügbaren Fördervolumens hat das BMVBS in Zusammenarbeit mit dem Projektträger TÜV Rheinland Consulting GmbH elf Gewinnerkonzepte ausgewählt.

Die ausgewählten Konzepte werden hier vorgestellt. Die einzelnen Darstellungen werden im Zuge der Projektbearbeitung laufend aktualisiert und erweitert. Wichtige Neuigkeiten zu den Projekten und dem Förderwettbewerb erfahren Sie zudem im m21-Newsletter. Diesen können Sie unter der Rubrik „m21-Newsletter“ auf der rechten Bildschirmseite abonnieren.

 

Ansprechpartner:

Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)
Referat UI 30, Grundsatzfragen der Forschung
Heinrich Nöthe
Forschungsbeauftragter des BMVBS

TÜV Rheinland Consulting GmbH
Zentralbereich Forschungsmanagement
Projektgruppe BMVBS
Dr. Sören Grawenhoff
Projektleiter Mobilität 21
E-Mail: Soeren.Grawenhoff@de.tuv.com
Tel.: ++49 221 806-4106
Fax: ++49 221 806-3496

 

Darstellung der Gewinnerkonzepte

Nachfolgend haben wir die Ziele, den Methodischen Ansatz und Ansprechpartner der Projekte für Sie zusammengefasst. Die verfügbaren Beschreibungen finden Sie hier:

AMONES - Anwendung und Analyse modellbasierter Netzsteuerungsverfahren in städtischen Straßennetzen
Die Hemmschwelle seitens der Baulastträger, modellbasierte Netzsteuerungs-
verfahren wie MOTION oder BALANCE einzusetzen, ist, trotz erfolgreicher Pilotinstallationen, immer noch groß. Ziel des Projekts AMONES (Anwendung und Analyse modellbasierter Netzsteuerungsverfahren in städtischen Straßennetzen) ist es, Nachweise zu den erzielbaren verkehrlichen und umweltbezogenen Wirkungen dieser Steuerungsverfahren zu erbringen, in Bezug zu den Kosten zu setzen und diese Hemmschwelle zu senken.
Zentrales Anschluss-Management für den Großraum Berlin-Brandenburg
Für den Südostraum Brandenburgs wird ein Managementsystem entwickelt, mit dem die Verkehrsbetriebe unternehmensübergreifend über zentrale Online-Daten Anschlüsse planen, steuern und disponieren können. Das System überwacht die Fahrzeuge und hilft bei Verspätungen, kritische Anschlüsse zu gewährleisten.
MobiMan - Analyse der möglichen Kosteneinsparungen auf betrieblicher Ebene durch Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements am Beispiel ausgewählter Betriebe in der Stadt Trier
In dem Vorhaben werden in erster Linie die finanziellen Vorteile für Betriebe und deren Beschäftigte durch Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements (BMM) analysiert. Zu diesem Zweck werden für ausgewählte Betriebe in der Stadt Trier mögliche Maßnahmen des BMM skizziert und bzgl. ihrer finanziellen Auswirkungen untersucht.
Das PatenTicket – Modellhafte Mobilitätsdienstleistungen für ältere Menschen durch Empfehlungsmarketing im ÖPNV
Das PatenTicket ist ein Instrument des Empfehlungsmarketings, bei dem ältere Kundinnen und Kunden der Kölner Verkehrsbetriebe, die eine Monatskarte im Abonnement besitzen, eine zusätzliche drei Monate gültige Netzkarte erhalten. Dieses PatenTicket sollen sie an ÖPNV-unerfahrene Freundinnen und Freunde oder Verwandte ab 60 Jahren verschenken und ihnen bei der ÖPNV-Nutzung beratend zur Seite stehen.
ParkenBerlin - Parkraummanagement in Berlin
Parkraumbewirtschaftung ist als kleinräumiges und über die Parkgebühr selektiv wirkendes Steuerungsinstrument der Verkehrsplanung anerkannt. Die Umsetzung konkreter Ziele der Parkraumbewirtschaftung bleibt aber in der Regel hinter den Erwartungen zurück. Am Beispiel „Parkraummanagement in Berlin“ soll gezeigt werden, wie typische Hemmnisse beseitigt werden können, und welchen Beitrag weiterentwickelte oder neue Maßnahmen zur Lösung städtischer Verkehrsprobleme leisten können.
Star-Log - Entwicklung eines Standards für logistische Dienstleistungen
Das Vorhaben entwickelt einen standardisierten Rahmen zur Beschreibung und Qualitätsbewertung transportlogistischer Dienstleistungen. Dadurch sollen Angebote vergleichbarer, die Marktdynamik gefördert sowie die Exportfähigkeit und die Wettbewerbsfähigkeit heimischer Unternehmen verbessert werden.
UVM - Städtisches Verkehrs- und Umweltmanagement in Braunschweig
Durch umfangreiche Messeinrichtungen ermittelt das Projekt den Zusammenhang zwischen Wetterlage, Verkehrsaufkommen und Schadstoffbelastung entlang zentraler Verkehrsachsen in Braunschweig. Hieraus werden gezielt Verkehrslenkungs und –informationsmaßnahmen zur Verringerung der Schadstoffbelastung ermittelt.
OSIRIS - Optimierung des Schülerverkehrs in einem integrierten Regionalbuskonzept in ländlichen Strukturen
Unter Nutzung nachfragegesteuerter Betriebsweisen soll ein gleichermaßen attraktives und finanziell verkraftbares ÖPNV-Angebot sowohl im allgemeinen ÖPNV als auch im Schülerverkehr geschaffen werden. Randbedingungen sind Veränderungen in der soziodemografischen Struktur und – dadurch ausgelöst – der Nutzungsstrukturen sowie dem Rechtsrahmen des ÖPNV. Anwendungsgebiet sind zwei Landkreise im Umland von Magdeburg.
Mobilitätsmanagement in einer Tourismusregion am Beispiel der Insel Usedom
Die Überlastung des Verkehrssystems auf der Ostseeinsel Usedom insbesondere in der Hauptsaison wirkt den Ziel eines Qualitätstourismus entgegen. Mit dem Konzept „Usedom Card“ sollen Verkehrsdienste und touristische Angebote attraktiv verknüpft werden, um den Autoverkehr in der Urlaubsregion zu minimieren.
CARRIVA – Dynamische Vermittlung von Fahrgemeinschaften über Mitfahrclubs
CARRIVA vermittelt Berufspendlern Einzelfahrten in Fahrgemeinschaften. Mobiltelefon, sekundenschnelles Routenmatching und rechnergestützte Gesprächsvermittlung dienen als technische Grundlage zum Aufbau einer Community als soziale Grundlage des Systems „Mitfahrclub“. Ein Pilotprojekt wird zusammen mit Beschäftigten des Flughafens Frankfurt umgesetzt.
VODAMS – Validierung, Optimierung, Definition von Ad hoc Maßnahmen und Strategien
Das Bundesland Hessen verfolgt durch die Kombination unterschiedlicher Verkehrsmanagementsysteme das Ziel einer weitestgehenden Stauvermeidung. Die Verkehrszentrale Hessen soll im Rahmen eines optimierten Strategiemanagements in ihren Funktionalitäten zur Verkehrssteuerung und -information weiter gestärkt werden. Durch eine zielgerichtete Definition von Strategien sollen diese effektiver und fein dosierter eingesetzt werden können, um so netzbezogen verminderte Staulängen und -zeiten zu erreichen. In dem  Projekt VODAMS (ValidierungOptimierungDefinitionvonAd-hocMassnahmenundStrategien) soll ein offline Analysesystem fortentwickelt werden, mit dem vorausschauend die Wirkungen von zuständigkeitsüber-greifenden Verkehrsmanagementstrategien und die Wirkungen von Ad-hoc Maßnahmen simuliert und bewertet werden.


Servicenavigation


Kontaktinformationen

TÜV Rheinland Consulting GmbH
Zentralbereich Forschungsmanagement
Am Grauen Stein
51105 Köln


Vertreten durch:
Dr. Sören Grawenhoff

Telefon: 0221 806-4106
Telefax: 0221 806-3496