Finanzierung und Organisation
Die öffentliche Finanzierungsstruktur des ÖPNV in ländlichen Räumen ist einem starken Wandel unterworfen. Angesichts einer schrumpfenden und alternden Bevölkerung sind alternative Finanzierungs- und Organisationsformen bzw. die Nutzung und Ausschöpfung von Finanzierungsmöglichkeiten zentrale Herausforderung zur Gestaltung des ÖPNV im ländlichen Raum.
Freiberger Muldentalbahn
Ein Pachtvertrag zwischen DB Netz und einem privaten Infrastrukturbetreiber, die Modernisierung der Infrastruktur, neue Fahrzeuge sowie die Einbindung der regionalen Busunternehmen ermöglichte im dünn besiedelten Erzgebirge den erfolgreichen Fortbestand des Nebenbahnbetriebs zwischen Freiberg und Holzhau.
Anrufbussysteme
Rufbussysteme, die auf ihrem Fahrweg einige fixe Haltestellen anfahren und ansonsten den Linienweg der tatsächlichen Nachfrage anpassen, ermöglichen eine bessere Netzabdeckung und weisen geringere Fehlbeträge auf als herkömmliche ÖPNV-Angebote.
"FiftyFifty-Taxi"
Das "FiftyFifty-Taxi" soll die Verkehrssicherheit für Jugendliche beim Diskobesuch erhöhen und die Mobilitätsangebote in der Nacht verbessern. Land oder Aufgabenträger übernehmen hierbei die Hälfte der tatsächlich anfallenden Taxikosten.Bürger im Einsatz für den ÖPNV
Am 27. August 2005 werden im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) beim „Tag des Ehrenamtes“ ehrenamtliche Bahnhofspaten, QualitätsScouts, Busbegleiter und Mobilitätsberater geehrt und motiviert. Die neueste Idee "Bürger beraten Bürger" startet im Oktober 2005 in Hilden.




