IuK im Straßenverkehr
Im Straßenverkehr kommen verstärkt moderne Informations- und Kommunikationstechniken zum Einsatz, die für eine effiziente und effektive Verkehrslenkung und Steuerung genutzt werden können. Aufgrund dieser Entwicklungen und den sich bietenden Möglichkeiten zur Vernetzung verschiedener Verkehrsträger werden interessante Anwendungen und Dienstleistungen geschaffen.
Vernetzung der automatisiert gewonnenden Verkehrsinformationen des Bundes, des Landes und ausgewählter Großstädte am Beispiel Thüringen als Voraussetzung für ein integriertes zuständigkeitsübergreifendes Verkehrsmanagement
In dem Projekt 77.472/2003 werden die Belange der Vernetzung im Verkehrsmanagement in Form eines Leitfadens strukturiert aufgearbeitet. Der Leitfaden kann die an der Vernetzung von Verkehrsmanagementsystemen Beteiligten bei Planung, Ausschreibung und Projektierung unterstützen und die Zusammenarbeit unterschiedlicher, z.T. fachfremder Abteilungen und Institutionen an einem gemeinsamen Projekt erleichtern. Durch die Adaption eines flexiblen Vorgehensmodells kann der Leitfaden als Unterstützung bei unterschiedlichsten Problemfällen angewendet werden.
Auftraggeber: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung; Federführendes Referat BASt Z5
Auftragnehmer: TU München Lehrstuhl für Verkehrstechnik und TU Darmstadt Fachgebiet Verkehrsplanung und Verkehrstechnik
Projektlaufzeit: bis 31.3.2007
Auftragnehmer: TU München Lehrstuhl für Verkehrstechnik und TU Darmstadt Fachgebiet Verkehrsplanung und Verkehrstechnik
Projektlaufzeit: bis 31.3.2007
Projektbeschreibung
Verkehrsmanagementstrategien müssen sowohl räumlich als auch modal übergreifend entwickelt werden, um voll wirksam zu werden. Da in Deutschland bislang keine allgemeingültige übergeordnete Systemarchitektur für die Verkehrstelematik existiert, wurden möglichst allgemeingültige Konzepte bzw. Vorgehensweisen zur Datenvernetzung und zum Datenaustausch im zuständigkeitsübergreifenden Verkehrsmanagement entwickelt.
Als flexibles Hilfsmittel zur Konzeption der Vernetzung wird ein Vorgehensmodell vorgeschlagen, mit dem die Umsetzung übersichtlich geplant, strukturiert und mit begleitenden Querschnittsaufgaben durchgeführt werden kann. Für die Konzeption der Vernetzung und für die Anwendung des Leitfadens müssen die umzusetzenden Strategien dabei grundsätzlich bekannt sein.





