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IuK im ÖPNV

Informations- und Kommunikationstechnik (IuK) wird im ÖPNV gegenwärtig vor allen Dingen bei der Verarbeitung von ÖV-Daten und dem Aufbau elektronischer Ticket-Systeme eingesetzt. Dahinter stehen auf der einen Seite zentrale Anforderungen von Unternehmen und Politik, bestehende Systeme aus Gründen der Wirtschaftlichkeit zu optimieren und zu integrieren. Auf der anderen Seite gilt es, bisher nicht nutzbare Potenziale einer gesamten Branche zu erschließen und diesen Wirtschaftszweig auf lange Sicht zu revolutionieren.

Initialleistung und Aufbau KA-Sicherheitsmanagement

Ziel war der Aufbau und die Inbetriebnahme des Sicherheitsmanagements auf Basis der Kernapplikation (KA). Das Sicherheitsmanagement findet als  grundlegendes Element in den EFM-Systemen der laufenden Einführungsprojekte eine unmittelbare Anwendung. Mit der Entwicklung dieser zentralen Komponente der KA wird die Tragfähigkeit der Systeme langfristig sichergestellt.
Zuwendungsgeber: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Projektträger: TÜV Rheinland Consulting - Zentralbereich Forschungsmanagement
Zuwendungsempfänger: VDV-Kernapplikations GmbH
Projektlaufzeit: 01.09.2006 - 30.09.2008
Projektbeschreibung
Das entwickelte Sicherheitsmanagement wird dem Umstand gerecht, dass in den Systemen zukünftig Organisationseinheiten (VDV-Kernapplikations GmbH & Co. KG, Verkehrsunternehmen, Verkehrsverbünde, Systembetreiber und sonstige KA-Partner) mit unterschiedlichen Interessen agieren, deren Eigenständigkeit und Sicherheit gewahrt werden müssen.
Es erfüllt die Aufgabe, alle Produktions- und Geschäftsprozesse, die mit dem elektronischen Fahrgeldmanagement verbunden sind, systematisch gegen beabsichtigte Angriffe und gegen unbeabsichtigte Ereignisse zu schützen. Die zuverlässige und vertrauenswürdige Bereitstellung von Nutzungsdaten für die Verkehrsunternehmen wird sichergestellt und den Verkehrsunternehmen eine kundenorientierte Angebotsgestaltung ermöglicht. Die Datenbasis für eine leistungsbezogene Einnahmeaufteilung wird zwischen den verschiedenen Verkehrssystembetreibern bereitgestellt. Das Sicherheitsmanagement stellt sicher, dass    
  • mit den in das Verfahren einbezogenen Komponenten (Hard- und Software),
  • mit den in den Komponenten gespeicherten Daten und Wertobjekten und
    auf den definierten Kommunikationswegen
  • kein Missbrauch insbesondere dergestalt geschieht, dass Daten
    • verfälscht,
    • manipuliert,
    • nichtautorisiert erzeugt oder genutzt bzw.
    • unbemerkt korrumpiert, unterschlagen, gelöscht werden oder verloren gehen,
  • Komponenten manipuliert oder ausgespäht werden.
  • Kommunikationswege abgehört werden, und damit die Gefahr entsteht, dass eine beteiligte Instanz ein erhöhtes finanzielles Risiko tragen muss oder das Gesamtsystem einen Vertrauensverlust erfährt.
Integrität, Verbindlichkeit, Vertraulichkeit, Authentizität, Verfügbarkeit und Betriebssicherheit in einem durch die VDV-Kernapplikationsspezifikationen vorgegebenen Maß innerhalb der am interoperablen EFM beteiligten Instanzen werden gewährleistet.
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Kontaktinformationen

TÜV Rheinland Consulting GmbH
Zentralbereich Forschungsmanagement
Am Grauen Stein
51105 Köln


Vertreten durch:
Dr. Sören Grawenhoff

Telefon: 0221 806-4106
Telefax: 0221 806-3496