IuK im ÖPNV
Informations- und Kommunikationstechnik (IuK) wird im ÖPNV gegenwärtig vor allen Dingen bei der Verarbeitung von ÖV-Daten und dem Aufbau elektronischer Ticket-Systeme eingesetzt. Dahinter stehen auf der einen Seite zentrale Anforderungen von Unternehmen und Politik, bestehende Systeme aus Gründen der Wirtschaftlichkeit zu optimieren und zu integrieren. Auf der anderen Seite gilt es, bisher nicht nutzbare Potenziale einer gesamten Branche zu erschließen und diesen Wirtschaftszweig auf lange Sicht zu revolutionieren.
KA++
Die Erweiterung und Weiterentwicklung des offenen Standards Kernapplikation steht im Vordergrund dieses Projekts. U.a. soll eine Vereinfachung der standardisierten Abläufe zwischen den Akteuren im Systembetrieb erreicht werden. Die Entwicklung der erforderlichen Infrastruktur zur Prozessoptimierung und -automatisierung sind ein wichtiger Baustein und wesentliches Ziel des Vorhabens. Für aktuelle und zukünftige Einführungsprojekte sind die entwickelten Anwendungen von großer Bedeutung.Zuwendungsempfänger: VDV-Kernapplikations GmbH
Projektlaufzeit: 01.06.2008 - 31.10.2010
- der Standard für ÖPV-Anwendungen auf Basis von aktuellen und mit Blick auf zukünftigen Entwicklungen in den einführenden Verbundräumen weiterentwickelt werden, um eine interoperable Anwendbarkeit in einem bundesweiten System zu ermöglichen.
- die Schaffung einheitlicher Kundenschnittstellen in allen Systemen unterstützt werden.
- der vorgegebene Sicherheitsstandard gewährleistet und eine Flexibilisierung der Ausrüstung und des Betriebs von Komponenten zur Einführung der KA erhöht werden.
- ein Verfahren etabliert werden, mit dem sichergestellt werden kann, dass „KA-konform“ zertifizierte Komponenten in allen KA-konformen Systemen die für sie vorgesehenen Funktionalitäten in den dafür festgelegten Prozessen uneingeschränkt realisieren.
- das 2D-Barcode-Verfahren in das Sicherheitsmanagement der VDV-KA integriert werden. Die Migration von Online-Vertriebswegen zur VDV-Kernapplikation kann dadurch sichergestellt werden. Eine Nutzung der Einrichtungen des KA-Sicherheitsmanagements (SAM, PKI und Sperrlistenservice) für weitere elektronische Vertriebswege und elektronisch erzeugte ÖPV-Berechtigungen (Tickets) wird somit möglich.





