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Planung und Finanzierung

Die Planung von Verkehrsinfrastruktur erfolgt sowohl auf kommunaler als auch auf Bundesebene auf Basis standardisierter Bewertungsverfahren. Die Bewertungsverfahren sowie Planungsprozesse müssen dabei möglichst alle relevanten Auswirkungen der Verkehrsinfrastruktur erfassen und müssen laufend neuen Gegebenheiten angepasst werden. Die Bewertung von Verkehrsinfrastrukturvorhaben ist jedoch auch abhängig von Überzeugungen und Werteinstellungen. Dies zeigt sich zum Beispiel an kontrovers geführten Diskussionen zum Beispiel beim (Aus)bau von Flughäfen oder auch Straßeninfrastruktur (z.B. Waldschlösschenbrücke in Dresden).

Die Diskussion über die Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur hat seit Jahren zentrale Bedeutung in der Verkehrspolitik. Grund hierfür sind die wachsenden Finanzierungsdefizite bei der heute vorherrschenden Steuerfinanzierung. Die Kommission Infrastrukturfinanzierung hat schon im Jahr 2000 eine verstärkte Nutzerfinanzierung empfohlen. Betreibermodelle (A-Modell, F-Modell) sowie die Lkw-Maut verfolgen dieses Ziel, indem zur Nutzung der Verkehrsinfrastruktur für Lkw bzw. für bestimmte Streckenabschnitte Mautabgaben eingezogen werden, die zur Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur genutzt werden. Aber nicht nur im Straßenverkehr, auch bei den anderen Verkehrsträgern ist die Frage der effizienten Finanzierung der Infrastruktur aktuell.

Toll-Collect – Weltweit führende Technik der Mauterhebung
Seit dem 1. Januar 2005 läuft das deutsche Lkw-Mautsystem störungsfrei auf deutschen Autobahnen. Durch Satellitenkommunikation, Mobilfunk- und Infrarottechnik können die Gebühren streckengenau und ohne Störung des Verkehrsablaufs erhoben werden.
Kosten-Nutzen-Analyse: Bewertung der Effizienz von Radverkehrsmaßnahmen
Mit Hilfe des Forschungsvorhabens sind erste Schritte in der Entwicklung eines Verfahrens erfolgt, mit dessen Hilfe Wirkungen von Radverkehrsmaßnahmen im Gesamtkontext des Verkehrsgeschehens bewertet werden können.


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