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Straßengüterverkehr

In unserer zunehmend global vernetzten Wirtschaft wächst der Güterverkehr stetig, wobei vor allem der zeitkritische Transport von kleinen, vergleichsweise hochwertigen Gütern zugenommen hat, während Massen- oder Schüttgüter mit großem Volumen und geringem Wert an Bedeutung verloren haben. Dieser als Güterstruktureffekt bezeichnete Prozess begünstigt den Straßengüterverkehr mit seiner zeitlich und räumlich guten Verfügbarkeit und Flexibilität. Die durch LKW verursachten Umweltbelastungen zu reduzieren ist deshalb ein wichtiges Ziel im Straßengüterverkehr.

Invent-Initiative von Otto und Hermes
Das Unternehmen Otto und die Hermes Logistik Gruppe setzen seit Jahrzehnten neue Maßstäbe in Sachen Umweltschutz. Die Erhöhung der "ökologischen Effizienz" im Bereich Transport und Verkehr ist operatives Unternehmensziel. Mit verschiedenen, innovativen Maßnahmen (logistische und technische Optimierung, alternative Antriebsförderung, Verlagerung von Transporten) haben sie nach 1993 die transportbedingten CO2-Emmissionen um rund 51% (Otto) und 30% (Hermes) reduziert. Dabei ist die Hermes Logistik Gruppe auch an verschiedenen Forschungsinitiativen beteiligt.
Abgasrückführung MAN
Im Oktober 2006 tritt die EURO 4 Schadstoffnorm für Fahrzeuge in Kraft, die schärfere Abgasgrenzwerte verlangt. Zur Reduzierung von Stickoxiden (NOx) und den für den Feinstaubbelastung relevanten Partikelemissionen ist dabei von MAN eine Abgasrückführung (AGR) entwickelt worden.
KONVOI - Entwicklung und Untersuchung des Einsatzes von elektronisch gekoppelten Lkw-Konvois
Vollautomatisches Kolonnenfahren für den Verkehr der Zukunft. In mehreren EU- und BMBF-Forschungsprojekten wurden in Vergangenheit die technischen und rechtlichen Aspekte von Fahrerassistenzsystemen (FAS) beleuchtet. Eine Forschergruppe der RWTH Aachen untersucht in den kommenden drei Jahren erstmals den praktischen Einsatz von Lkw-Konvois unter Realbedingungen auf deutschen Autobahnen.


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