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Schienengüterverkehr

Während in den 50er Jahren fast die Hälfte der Güterverkehrsleistung von der Eisenbahn erbracht wurde, so liegt ihr Anteil heute bei noch ca. 20 %. Allerdings konnte der Bedeutungsverlust der Bahn in den letzten 10 Jahren gestoppt werden, nicht zuletzt durch den politischen Willen, Verkehre vom Lkw auf die Schiene zu verlagern. In diesem Zusammenhang gibt es eine Vielzahl innovativer Projekte, mit deren Hilfe die Attraktivität des Schienengüterverkehrs gesteigert wird.

GüterBim: Güterverkehr mit Straßenbahnen in der Wiener Innenstadt
Als Mittel zur städtischen Umweltentlastung wird die Güterbeförderung mit Straßenbahnen schon länger diskutiert. Wien plant durch das Projekt GüterBim eine Lösung im städtischen Lieferverkehr. Ähnliche Ansätze werden auch in Dresden und Zürich verfolgt.
Rexwal Dualwagen: Weniger Leerfahrten durch innovative Waggontechnik
Ein innovatives Waggonkonzept soll den Leerfahrtenanteil im Schienen-
güterverkehr durch eine Erweiterung des Ladespektrums um mindestens ein Drittel senken. Der Prototyp befindet sich seit August 2007 im Einsatz.
AlpFRail - Internationale Kooperation zur Förderung des Alpinen Schienengüterverkehrs
Ziel des Projekts AlpFRail („Alpine Freight Railway“) ist die konsequente Verlagerung von Güterströmen auf die Schiene im gesamten Alpenraum durch innovative Konzepte. Durch eine bisher einmalige internationale Kooperation soll ein Schienennetzwerk entstehen, das Verbindungen in alle Himmelsrichtungen ermöglicht. AlpFRail ist auf vier Jahre angelegt und wird von der EU mit vier Millionen Euro gefördert. Das Logistik-Kompetenzzentrum in Prien hat die fachliche Leitung des Projekts, 17 Partner aus den Alpenländern sind an dem Projekt beteiligt.


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Zentralbereich Forschungsmanagement
Am Grauen Stein
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