Leiser Verkehr
Verkehrslärm hat negative Auswirkungen auf das menschliche Wohlbefinden und seine Gesundheit. Er entsteht durch Motorengeräusche (z.B. beim Auto und Flugzeug), Rollgeräusche (v.a. bei der Bahn), aber auch durch Luftwiderstand bei hohen Geschwindigkeiten. Es existieren vielfältige Maßnahmen zum Schutz vor dem entstehenden Lärm (z.B. Lärmschutzwände), richtungsweisend sind jedoch Ansätze zur Vermeidung des Lärms an der Quelle.
Leichtes und lärmarmes Güterwagendrehgestell (LEILA-DG)
Ein neu entwickeltes Drehgestell sorgt an einer der Hauptlärmquellen im Schienengüterverkehr für eine drastische Reduzierung der Lärmemission um bis zu 18 dB(A). Darüber hinaus verspricht LEILA-DG eine Reduzierung der Drehgestellmasse auf unter 4 t sowie eine deutliche Senkung der Lebensdauerkosten und des Rad- und Gleisverschleißes durch radial einstellbare Radsätze. Der erste Prototyp des LEILA-DG wurde im September 2004 auf der InnoTrans vorgestellt.
High-Speed-Grinding: Hochgeschwindigkeits-Schleifen zur Lärmreduktion an Schienen
Gegenstand des Projektes ist die Entwicklung und die Einsatzoptimierung einer Schleifmaschine für das schnelle, regelmäßige Pflegen von Schienen mit einer Arbeitsgeschwindigkeit von bis zu 120 km/h. Die Partner in diesem BMBF geförderten Projekt im Verbundvorhaben "Leiser Verkehr" sind dabei RCB rail center Bützow GmbH & Co.KG und die Technische Universität, Fachgebiet Schienenfahrwege und Bahnbetrieb.





