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Klima, Umwelt und Energie

Das Wissen über Auswirkungen des Verkehrs auf die Umwelt erweitert sich permanent. Waren die Umweltauswirkungen des Verkehrs in den 60er Jahren kaum Thema im verkehrspolitischen Diskurs, so hat sich dieses heute deutlich geändert. Während in den 70er und 80er Jahren vor allem die Luftschadstoffe des Verkehrs z.B. durch Katalysatoren reduziert wurden, werden heute die  CO2-Emissionen des Verkehrs als größte Umweltbelastung angesehen. Ein geringer Energieverbrauch ist vor dem Hintergrund abnehmender fossiler Energieträger anzustreben, ist aber auch zur Verminderung von CO2-Emissionen notwendig.

Elektrische Fahrräder: Bald mit Hybridtechnologie

Seit einigen Jahren werden elektrische Hilfsmotoren für Fahrräder angeboten. Ein neues Projekt will auch die aus dem Automobilbereich bekannte Hybridtechnik für elektrische Fahrräder verwendbar machen. Die Bremsenergie wird dann wieder genutzt, so dass die Batterie seltener aufgeladen werden muss.
Projektlaufzeit: laufend
Projektbeschreibung
Hybridrad auf dem Prüfstand.Weitere Vorteile des Konzepts sind die erhöhte Sicherheit durch vom Wetter unabhängige Bremsleistung und das erleichterte Anfahren. Außerdem wollen die Entwickler auch ein Antiblockier-System implementieren. Speziell für den innerstädtischen Einsatz versprechen sich die Forscher einen Nutzen von der Hybridtechnik. Generell bieten elektrische Fahrräder noch andere Pluspunkte: Beispielsweise sind Steigungen einfacher zu meistern, womit der Zugang älterer oder mobilitätseingeschränkter Menschen zum Fahrrad erleichtert oder gar ermöglicht wird. Beim Umstieg auf das Fahrrad können schließlich Unfallrisiken, Abgase und Lärm gegenüber sonst verwendeten Autos, Motorrädern oder Mofas vermieden werden. Für alle Nutzer interessant ist die höhere Reichweite und/oder die größere Geschwindigkeit elektrischer gegenüber herkömmlichen Fahrrädern. Der Markt für elektrische Fahrräder wächst stetig; viele Hersteller haben mindestens ein Pedelec im Sortiment. Es wird zwischen zwei Typen unterschieden:
  • So genannten "Pedelecs" (Pedal Electric Cycle), bei denen der Motor seine Energie nur dann abgibt, wenn getreten wird.
  • vollangetriebene Elektroräder, bei denen der Motor permanent läuft. Diese Elektroräder werden als Leichtmofas eingestuft und unterliegen der Haftpflicht.
Beiden Typen sind die größte Anzahl der Komponenten gemeinsam: Batterie, Motor, Steuerungselektronik. Beim Pedelec kommt jedoch noch ein Sensor hinzu, der misst, wann getreten wird.
Kontakt
Forschungsgesellschaft Mobilität - Austrian Mobility Research FGM-AMOR gemeinnützige GmbH
Schönaugasse 8a
A-8010 Graz
Bilder
Ein Standard-Pedelec.

Weitere Informationen

Allgemeine Ansätze zum Mobilitätsmanagement finden Sie im Forschungs-Informations-System Mobilität, Verkehr und Stadtentwicklung (FIS) des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) in der Wissenslandkarte "Mobilitätsmanagement" Zum Lesen der Inhalte benötigen Sie eine Zugangsberechtigung. Diese ist bis auf weiteres kostenlos und kann über die Rubrik "Forschungs-Informations-System" im rechten Hauptmenü bezogen werden.



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Am Grauen Stein
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Telefax: 0221 806-3496