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Barrierefreiheit

Auch wenn es Ziel sein muss, den Öffentlichen Nahverkehr als eine attraktive Option zum Pkw zu gestalten, so muss es auch Aufgabe des ÖPNV bleiben, den Personen Mobilität zu gewährleisten, die über keinen Pkw verfügen. Gerade für Personen, die aus körperlichen, geistigen oder altersbedingten Gründen keinen Pkw nutzen können, kann sich auch die Nutzung des ÖPNV als schwierig erweisen. Unter dem Stichwort Barrierefreiheit werden deshalb Anstrengungen unternommen, auch diesen Personen die Nutzung des ÖPNV zu ermöglichen oder zu vereinfachen. Barrieren können bauliche Elemente darstellen, aber auch die Vermittlung von Informationen usw.

Barrierefreie Fahrplanauskunft im Internet
Seit 2004 gibt es für die Fahrplanauskunft EFA eine Ein- und Ausgabemaske, die für Sehbehinderte und Blinde geeignet ist. Damit rückt das Ziel barrierefreier Verkehrssysteme einen Schritt näher.
Fahrausbildung für Behinderte
Eine angemessene Fahrausbildung kann die Teilnahme mobilitätsbehinderter Menschen am Straßenverkehr wesentlich erleichtern. Zu diesem wichtigen Ergebnis kam eine aktuelle Studie im Auftrag der Bundesanstalt für Straßenwesen.
Das PatenTicket – Modellhafte Mobilitätsdienstleistungen für ältere Menschen durch Empfehlungsmarketing im ÖPNV
Das PatenTicket ist ein Instrument des Empfehlungsmarketings, bei dem ältere Kundinnen und Kunden der Kölner Verkehrsbetriebe, die eine Monatskarte im Abonnement besitzen, eine zusätzliche drei Monate gültige Netzkarte erhalten. Dieses PatenTicket sollen sie an ÖPNV-unerfahrene Freundinnen und Freunde oder Verwandte ab 60 Jahren verschenken und ihnen bei der ÖPNV-Nutzung beratend zur Seite stehen.
FOPS-Projekt 73.331: Daseinsvorsorge und Dienstleistungsqualität in der Nahverkehrsplanung unter besonderer Berücksichtigung der Belange älterer Verkehrsteilnehmer
Ziel des Forschungsvorhabens war die Entwicklung einer Arbeitshilfe für die Nahverkehrsplanung. Diese soll die Aufgabenträger des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) bei der Sicherung von Leistungen der Daseinsvorsorge und der Verbesserung der Dienstleistungsqualität unterstützen. Der Leitfaden enthält praxisnahe Tipps für die Planung des ÖPNV. Er enthält Empfehlungen zur Öffentlichkeitsarbeit, zur Planung von Liniennetzen und Haltestellen sowie zur Umsetzung von Handlungsprogrammen. Zahlreiche gute Beispiele machen die Hinweise anschaulich.
Das PatenTicket 2.0
Das PatenTicket ist ein Instrument des Empfehlungsmarketings, bei dem ältere Kundinnen und Kunden mit einem ÖPNV-Jahresabonnement eine zusätzliche drei Monate gültige Netzkarte erhalten. Dieses PatenTicket sollen sie an ÖPNV-unerfahrene Freundinnen und Freunde oder Verwandte ab 60 Jahren verschenken und ihnen bei der ÖPNV-Nutzung beratend zur Seite stehen.
Eine erste Testphase in Köln verlief erfolgreich – nach der dreimonatigen Fahrtzeit erwarben dreißig Prozent der Patenkinder eine Zeitkarte.
 Darauf aufbauend sollte mit dem ‚PatenTicket 2.0‘ mit erweitertem Design untersucht werden, welche Rahmenbedingungen förderlich oder hemmend auf den Erfolg dieses Marketinginstruments wirken. 


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Zentralbereich Forschungsmanagement
Am Grauen Stein
51105 Köln


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Dr. Sören Grawenhoff

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Telefax: 0221 806-3496