Integriertes Verkehrsentwicklungskonzept Usedom-Wollin
Unter dem Motto „Usedom und Wollin 2015 – gut erreichbar, verkehrsarm aber sehr mobil“ werden Konzepte für die beiden Inseln erarbeitet, um diese zu einer europäischen Modellregion für nachhaltige Mobilität und Tourismus zu entwickeln.
Für eine (nachhaltige Mobilitätskultur) in der Stadt
Ein im Forschungsprogramm Stadtverkehr vom BMVBS unter der FuE- Nr. 70.749/2004 geförderte und finanzierte Vorhaben „Schaffung einer nachhaltigen Mobilitätskultur" hat in verschiedenen Städten (Bozen, Zürich, Salzburg, Freiburg) die unterschiedlichen Mobilitätskulturen analysiert und miteinander verglichen, um so Schlüsselfaktoren für einen Veränderungs-prozess hin zu einer nachhaltigen Mobilitätskultur für andere Städte zu identifizieren.
Kosten-Nutzen-Analyse: Bewertung der Effizienz von Radverkehrsmaßnahmen
Mit Hilfe des Forschungsvorhabens sind erste Schritte in der Entwicklung eines Verfahrens erfolgt, mit dessen Hilfe Wirkungen von Radverkehrsmaßnahmen im Gesamtkontext des Verkehrsgeschehens bewertet werden können.
FOPS-Projekt 73.335: Anpassung von verkehrlichen Infrastrukturen (insbesondere Straßenbahnen) aufgrund des Stadtumbaus
Stadtumbauprozesse wirken sich durch Veränderung der Stadtstrukturen auch auf die Nachfrage im Verkehrsbereich aus. Bezogen auf Stadt- und Straßen-bahnen ergeben sich daraus Fragen der Effizienz. Im Projekt werden Strate-gien entwickelt, die hinsichtlich der schienengebundenen ÖPNV-Systeme zu tragfähigen Entscheidungen führen und dabei alle Handlungsoptionen von Rückbau bis Umbau oder Ergänzung einbeziehen. Grundlagen sind dabei ne-ben wirtschaftlichen Faktoren auch die Entwicklungsziele der Stadt, Umwelt-fragen sowie "weiche" Standortfaktoren.
Eigentums- und Nutzungsrechte im Öffentlichen Verkehr
In dem FuE-Vorhaben (Nr. 70.825/2008) „Eigentums- und Nutzungsrechte im Öffentlichen Verkehr“ des Forschungsprogramms Stadtverkehr stand die Untersuchung der rechtlichen Rahmenbedingungen bei der Erstellung, Weitergabe und Veröffentlichung von Verkehrsdaten im Vordergrund.
Gesamtwirtschaftliche Bewertung langfristiger Strategien in der kommunalen Verkehrsplanung
Das Vorhaben zielte darauf ab, ein allgemein anwendbares Verfahren zur vergleichenden Bewertung von langfristig angelegten verkehrsplanerischen Strategien zu entwickeln. Anstoß für das Projekt war einerseits die zunehmende Finanzknappheit der Kommunen sowie das Fehlen eines verkehrsträgerübergreifenden formalisierten Bewertungsverfahrens für Entscheidungen der kommunalen Verkehrsplanung.
Finanzierung des ÖPNV in dünnbesiedelten Regionen - Neue Wege zu einem attraktiven ÖPNV
Aufgrund finanzieller Restriktionen erlebt die ÖPNV-Versorgung auf dem Land schon heute drastische Einschränkungen, die sich zukünftig verstärken werden, obwohl ökonomische, ökologische und soziale Gründe für den Erhalt eines attraktiven ÖPNV auch auf dem Land sprechen. Das Forschungsprojekt geht der Frage nach, welche Handlungsoptionen bestehen, einen attraktiven ÖPNV im ländlichen Raum aufrecht zu erhalten. Dabei werden Stärken und Schwächen des bestehenden Ordnungsrahmens analysiert, vor allem wird aber anhand von Best-Practice-Beispielen aufgezeigt, welche Optionen unter den gegebenen Randbedingungen vor Ort bestehen.
Entwicklung, Strategie und Instrumentarium für ein dynamisches ÖV-Routing
In dem Forschungsvorhaben FE 70.0792 wurden die Anforderungen an ein Instrumentarium zum dynamischen ÖV-Routing zusammengestellt. Hierbei wurde ein Rahmenlastenheft zu allen funktionalen Anforderungen eines Fahrgast-Routing-Systems (FRS) erarbeitet. Das FRS soll im Fall von eintretenden Ereignissen, die zu Veränderungen, Störungen oder Unregelmäßigkeiten in der Bedienung des öffentlichen Verkehrs führen, Lenkungsmaßnahmen berechnen, bewerten und entsprechende kollektive Fahrgastinformationen aufbereiten.
Dynamisches Fahrgast-Routing auf kollektiven Medien – Phase 2
In dem Forschungsvorhaben FE 70.0842 wurden bereits definierte Anforderungen an ein Instrumentarium zum dynamischen Fahrgastrouting beispielhaft in zwei Regionen in Labortests verifiziert. Hierzu wurden zwei unterschiedliche Routingverfahren entwickelt und getestet, um bei Störungen im öffentlichen Verkehr bestgeeignete und schnellstmögliche Routing-Informationen für die Fahrgäste berechnen und diese Informationen an die Fahrgäste mittels kollektiver Medien an Haltestellen oder in Fahrzeugen übermitteln zu können.